Freitag, 21. Januar 2011

Erste Kurseinheit und anderes

Der schwedische Wettergott meint es gut mit mir und schenkt mir erneut Sonnenschein. So konnte ich gestern den Weg frohen Mutes zur mehr oder weniger interessanten Infoveranstaltung antreten. Das Hauptunigebäude ist ein imposantes Gebäude. In der Eingangshalle steht mit großen Lettern geschrieben: "I don't understand. - You don't have to understand it. - I like it!" Welchen bildungsweisenden Sinn dieser Spruch haben soll, bleibt mir rätselhaft. In der mehr wie eine Kirche gestalteteten Aula wurden uns alle (wichtigen) Informationen mitgeteilt.

Am Abend fand ein internationales Dinner inklusive allerhand selbstzubereiteten Speisen von circa 100 Studenten statt. Ich nutzte die Chance um nette Leute kennenzulernen und meine Ausgaben für Lebensmittel einzudämmen. Obwohl im Vergleich zu vor 10 Jahren die Preise moderater geworden sind, muss man an der Kasse schon ganz schön schlucken. Da es zum Schluss nur noch Leitungswasser gab, machten sich ein paar Deutsche und Franzosen auf, um einen Pub zu besuchen. Leider war dort bis auf ein paar handball- bzw. eishockeybegeisterte Gäste nichts los.

Nachdem ich erst die Bahn in die falsche Richtung und dann noch zweimal mich verlaufen hatte, erreichte ich heute früh doch noch pünktlich mein Universitätsgebäude (Gott sei dank hatte ich heute einmal genug Zeit eingeplant). Bei einem Gespräch mit der Koordinatorin meines Institutes konnte ich nun doch erreichen, dass ich einen Politikkurs belegen kann. Warum den ihr ganzes Rumgezicke? --> Minuspunkt GU!

Die Vorlesung wurde heute von einer asiatischen und Baggypants tragenden Dozentin gehalten. Hier intressiert niemand, ob ein Prof. davor steht und man sagt einfach du. Der Kurs scheint recht arbeitsreich zu sein (im Vergleich zu anderen Kursen, wie wir eine Irin erzählte). Mit einem Lächeln musste ich feststellen, dass auch hier Studenten gibt, die sich all zu gerne reden hören. Da dies in wahnsinnig nuschelnden Englisch passierte, fiel das Abschallten noch leichter. Die letzte Stunde wurde mit Kaffee, Sandwiches (hier sagt man Smörgas) und Kanelbulle (köstliche schwedische Zimtschnecken) begangen. --> Pluspunkt GU! So konnte man die Kursteilnehmer kennenlernen und ich fand den Kontakt zu einer Deutschen, die sich zur dänischen Minderheit zählt. Auch interessant!

Noch ein paar Eindrücke von Göteborg:
                                                                          Hafen

                                           Das Gebäude der sozialwissenschaftlichen Fakultät
Kaffehuset

  Hier nun auch meine Adresse: 

Omgången 410-22
SE-412 80 Göteborg
Sverige 

1 Kommentar:

  1. Achja, das Hafengebäude in Göteburg da werden Erinnerungen wach :)

    Klingt doch aber erstmal nach nen guten Einstieg ins Schwedische Studentenleben :)

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